Öpdeit Danke, liebe dumme Grossmusikbuden (ich weiss, weshalb ich von euch keine CDs mehr kaufe), dass ihr mich die Videos so nett einbinden lasst. *grmbl* Die Links findet ihr in den Titeln...
Dank dem popkulturjunkie bin ich auf die Idee gekommen, Chartskritiken zu machen, und zwar von sämtlichen Neueinsteigern in die CH-Hitparade. Hier ist nun also ein erster Versuch. Lasst mich bitte wissen, ob ich dieses Projekt weiterverfolgen soll oder nicht (da es einen ziemlichen Zeitaufwand mit sich bringt).
Hier also nun die Videos, darunter die "Kritiken". Viel Spass!
93. Sean Kingston – Take You There
Ein runder schwarzer Mann aus Jamaika singt, dass er irgendjemanden irgendwohin nehmen kann. Irgendjemand scheint die nette junge Dame zu sein, die ziemlich hübsch in die Welt schaut. Leider ist das ganze Lied sowie der Clip recht unspektakulär, billiger R’n’B.
Bester Moment: 0:46, die beiden jungen Männer fassen sich an die Nase: „Oh, hoffentlich riechen unsere Hände nicht mehr nach Modelleisenbahnöl.“
Das fehlt: Vollbremsung mit dem grünen Auto, da beide nicht angeschnallt.
Das nervt: Die ewigen Linkeinblendungen sowie das Zusatzvideo.
73. Gavin DeGraw – In Love with a Girl
Der Sänger scheint sich irgendwie rechtfertigen zu müssen, sonst würde in dem Lied nicht etliche Male das „Girl“ so stark betont. Das Lied selbst ist gemütlicher Poprock, solide Melodie, solider Aufbau, keine Spezialitäten. Der Clip ist auch ganz nett, ich glaube, ich mache so was auch mal mit meiner Freundin im McDonald’s!
Bester Moment: 2:36, Shake your booty!
Das fehlt: Rolltreppen verkehrt benützen, also diejenige die runterfährt raufrennen!
Das nervt: Die unrealistische Darstellung des SMS’ ganz am Anfang.
63. Martin Solveig – C’est la vie
Das Lied beginnt mit einem tollen Beat, auch der Clip mutet recht amüsant an. Die Tänzerinnen haben schmucke Kostüme und tolle Blicke (zuweilen). Auch die Tänzer im Ei haben’s drauf, Japaner können sich eben doch bewegen! Schade wird so viel gesungen, aus dem Beat liesse sich verdammt viel mehr machen.
Bester Moment: 2:56, Funky Kind tanzt im funky Ei!
Das fehlt: Das Ei müsste am Schluss verplatzen und mindestens die zwei netten Tänzerinnen müssten sich damit bekleckern.
Das nervt: Die Stimme erinnert arg an Michael Jackson.
46. DJ Antoine – Funky Kitchen Club (I’ll Remain)
René Schudel und einer seiner Freunde fahren in einem tollen Chlapf zum nächsten Händler für Gummistiefel (Comestibles), kochen danach etwas Feines, trinken Campari (Soda?) und fahren dann mit demselben Pfüpfli wieder aus Unterseen, das übrigens wirklich klein und schnucklig ist, weg. Das Lied ist typischer House: langweilig, ohne Ups und Downs, aber wenn man sich die Nase so richtig zupudert braucht es ja nix Besonderes. Das Konzept der Sendung hab’ ich übrigens nicht wirklich begriffen. Möchte mir das jemand erklären...?
Bester Moment: 1:13, mmmmh Campari über Eis!
Das fehlt: Mehr Tanzszenen in den Kostümen, die ganz am Schluss getragen werden.
Das nervt: Die tausendfache Wiederholung der Tanzbewegungen am Anfang.
45. Sara Bareilles – Love Song
Statt einem Passfotoautomaten (in den Kommentaren ist Platz für Hommagen an die 1-Franken-Dinger, die’s nicht mehr gibt) einen Liebesliedautomaten, warum nicht. Fräulein Bareilles sitzt also den ganzen Tag in dem Automaten und spielt in bester Singer/Songwriter-Manier à la Duffy, Adele und Amy MacDonald poppige Liebeslieder. Ganz nett, passt zum Frühling und zur guten Stimmung. Die Handlung des Clips ist mir nicht ganz klar geworden, aber ich mag Frauen, die luftige Kleider bzw. Röcke tragen!
Bester Moment: 1:31, so freut man sich noch über schöne Musik!
Das fehlt: Die Sängerin in Ganzaufnahme.
Das nervt: Schon wieder Werbung (Sony, du und deine Urheberblödheiten stinken!)
40. Kat De Luna feat. Busta Rhymes - Run The Show
Tanzbarer R’n’B der Durchschnittsklasse. Busta Rhymes muss vermutlich als bekannte Grösse Pate stehen für eine Neueinsteigerin. Das Lied ist denn auch nichts besonderes, es lässt sich aber gut remixen. Der Clip ist nichts für Personen, die unter Augenbeschwerden leiden, oder die anfällig sind für epileptische Anlässe.
Das nervt: Von allzu kurzen Schnittsequenzen hat man irgendwann genug.
17. Coldplay – Violet Hill
Der violette Hügel ist tatsächlich zur Genüge zu sehen in diesem Clip. Zur Musik kann man nicht viel sagen: Coldplay eben, also echte Musik, dafür aber immer leicht melancholisch bis depressiv. Eine schöne Ballade (darf man das wohl so nennen?), aber nicht das tollste Stück des Sommers.
Bester Moment: 2:20, do the piano dance!
Das fehlt: Ein Ausbruch aus dem Schema.
Das nervt: Die Frontalnahaufnahmen des singenden Sängers.
8. Jason Mraz – I’m Yours
Ein Jack-Johnson-Klon betritt die Sommerbühne 2008 mit einem gemütlichen Ohrwürmchen. Genau das Richtige um in Italien abends um sechs vor einer Beiz zu sitzen und sich einen Aperol zu gönnen. Das Lied ist urgemütlich, auch das Video strahlt Lebensfreude aus. Sehr kuhl ist auch der bärtige Skateboarder am Anfang des Clips. Wer kommt mit mir zu den Wasserfällen?
Bester Moment: 2:15, „Splish Splash, I was taking a bath“ – Big Bopper
Das fehlt: irgendwie nichts.
Das nervt: Herrn Mraz’ Stimme passt irgendwie nicht zu seinem kuhlen Image.
Nun, warum ich Medis schlucke, hab' ich an anderer Stelle schon erwähnt. Wie mir der Dottore verordnet hatte, habe ich die Pillen fünf Tage lang genommen und sie letzten Samstag abgesetzt. Heute war ich zur Nachkontrolle nochmal da (Wartezeit 1h). Nun, der Rücken scheint soweit in Ordnung zu sein (mit ganz wenigen Aussetzern), die Fersen eher weniger. Seit ich die Schmerzmittel (Irfen 800 retard [wofür auch immer das stehen mag...?]) abgesetzt habe, sind die Schmerzen zurückgekehrt. Nicht mehr ganz in dem Ausmass in welchem sie ursprünglich vorhanden waren, aber diesmal bei beiden Füssen gleich stark.
Der deutsche Arzt, der mich heute betreut hat, und eine sauglatte Mischung aus Hoch- und Berndeutsch spricht (musste mich zusammenreissen, nicht ständig zu grinsen), hat mir also empfohlen die Schmerzmittel weiterhin zu nehmen. Wer mich ein bisschen genauer kennt, weiss, dass ich meinem Körper nicht extrem Sorge trage was die Einnahme gesunder und vor allem ungesunder "Lebensmittel" anbelangt, aber auch dass ich eigentlich nur Medikamente nehme, wenn wirklich nötig. Leider konnte ich mir beim Sturz nicht das linke Ohrläppchen kaputt machen, sondern die vermaleidete Ferse, die ich selbstverständlich bei jedem Schritt spüre.
Also wird fleissig weiter geschluckt (wenn auch in kleinerer Dosierung als vorher), und, seis der Placebo-Effekt oder der echte, wirken tut das Zeug. Achja, wenn ich Pech habe und in ca. drei Wochen keine deutliche Besserung zu spüren ist, hab ich den Jackpot gezogen. Dann besteht nämlich die Vermutung auf einen (komplizierten) Kompressionsbruch, der aber nur in der Röhre festgestellt werden kann. Dürfte eine schweineteure Angelegenheit werden, in dem Fall. Aber das lustigste kommt erst danach. Man kann nicht wirklich operieren, stattdessen muss man Fersen drei Wochen (!) hochlagern und nicht belasten. Stellt euch bitte einen Alltag vor, bei welchem ihr a) eure Füsse nicht belasten dürft (OK, es gibt viele Rollstuhlfahrer) und jetzt b) die Dinger hochlagern müsst... Ich hoffe mal, ich hab's nicht allzu dumm gepreicht, und süsch, tant pis...
Für alle die, die ein Video vermissen: da!
*gröhl* Welches hüärä Mämmi hat den noch nicht gekannt? ;)
Wer sich dafür interessiert warum ich krank bin lese den nächsten Beitrag
Ich hatt's schonmal davon, man findet aber immer neue Geigenvirtuosen. Also folgendes Video wird zwar erst ab Sekunde 26 toll, danach aber dafür umso mehr. Wer das erste Lied nicht kennt, hat zu wenig GTA Vice City gezockt (hach, wie ich die Sonntagnachmittag mit Schnick vor meinem PC vermisse), wer das zweite Lied nicht kennt, hat sonst irgendwie noch nicht genug mitbekommen ;)
Auch hier fängt's nicht allzu spannend an, der Mann kann aber einiges. Und wie ein YouTube-User mal in einem der wenigen gescheiten Kommentare vermerkt hat: 3:09 bis 3:17 ist der absolute Hammer!!!
Mehr vom schreienden Asiaten gibt's hier. Und wer mir vor Sekunde 0:27 sagen kann welches Lied hier "gesungen" wird kriegt ein Bier!
Nunja, es war nicht in einer Halle und ich hab's nur so halb extra gemacht (kennt ihr Affekt?), aber die Mauer war auch hoch und es tat mir danach auch weh. Aufgrund davon, dass ich schon gerstensaftgestärkt war spürte man die Schmerzen erst am nächsten Tag. OK, Salbe einschmieren, wird schon besser werden... Tat es nicht, tja, gehen wir halt in den City Notfall. Dort drückt der Arzt ein bisschen am Rücken und den Fersen rum, röntgt letztere und kommt zum Schluss, dass ich eine Kontusion Calcaneus beidseitig habe ([starke] Fersenprellung). Und am Rücken hat's die Wirbelsäule knapp verfehlt (bin auch nicht so ein Mehlsack wie der da im Video), habe eine Muskelverspannung grösseren Ausmasses.
So kommt es, dass ich jetzt für noch vier Tage Ibuprofen (namnam, aber saugross) und Mydicalm (uärks) essen muss, mit Silikonferseneinlagen in den Schuhen durch die Stadt humple und keinen Alkohol trinken darf. Schade, gestern war nämlich Singstudenten (alkoholfrei für mich), heute dasselbe, am Donnerstag Germanistik-Fuer (schade, kein Alk) und am Freitag wieder Singstudenten. Nun, die Leber wird's mir danken. Übrigens wirken die Medis, fühl mich schon etwas besser.
Und was lernen wir daraus: Nicht von Mauern gumpen, wo höcher sind als du selber! ;)
Wer ist der krasseste mit den meisten Homies, den fettesten Schlitten, den meisten Fü**lis mit den fettesten Hupen? Nun, sicher nicht Regular Everyday Normal Guy! Hört auf den Text!
"and I make pretty good spaghetti sauce" *gröhl*
Auch in diese Kategorie fällt dieser ehrliche R'n'B-Song! Auch guter Text, leider erst nach ca. einer halben Minute...